Training und Material

Ist weniger mehr???

 

Vor 2009 besaß ich nicht einmal einen Rad-Computer und fuhr nur "nach Gefühl". Als Skitourengeherin lag es mir fern, ans Limit meiner Kräfte zu gehen- vielmehr fuhr ich so, dass mir immer noch Kraftreserven für den Fall, dass... übrig blieben.

 

In 2009 versuchte ich trotz meiner 50-60 Stunden Woche einen Standard-Trainingsplan aus dem Bike-Magazin einzuhalten, was leider am Zeitmangel scheiterte. Dennoch gab mir das Puls-gesteuerte Fahren ein neues Gefühl für trainingsabhängigen Effekt. Zudem stellte ich meine Ernährung um, was meinen Stoffwechsel  -und meine Platzierungen-  auf ein anderes Niveau brachte.

 

Nach laaanger Pause von Herbst 2009 bis Frühling 2011 wegen Schwangerschaft und Stillzeit gestaltete ich 2011 mein Training nochmals um, da ich noch weniger Gelegenheit zum Biken hatte und quasi von Null starten musste:

 

In der Zeit von Februar 2011 bis Oktober 2011 saß ich 150 Stunden auf dem Bike und fuhr 3000 Kilometer bei durschschnittlich 4,5 Trainingsstunden pro Woche. Meine Race-Ergebnisse waren aber besser denn je! Ist also weniger mehr???

 

 

Und ist mehr (Gewicht) doch nicht weniger?

 

Offensichtlich ist der Motor bedeutend wichtiger als die Karosserie! Mit meinem Aluminium-Bike von 2007, das es nicht einmal unter die 10 Kilo-Grenze schafft, bin ich dennoch flott unterwegs. Da ich trotz geringem Reifendruck generell wenige Platten habe, fahre ich noch mit Schlauch.......

.......und dann habe ich auch immer noch eine Luftpumpe, Flickzeug, Kettentrenner und ein Tool dabei und natürlich auch noch was "vernünftiges zum Essen" und eine Thermoskanne mit Tee für die Pause am Gipfel, die ich meiner Mutter vor jedem Rennen versprechen muss..... ;-)

 

Neue Liebe, neues Glück

 

Das alte Alu-Rad hat nach 9 Jahren voller intensiver Erinnerungen nun ausgedient und wurde durch ein zeitgemäßes ersetzt. Vom ersten Moment an perfekt, wie ein eigenes Körperteil....!